Rheinland-Pfalz ist ein klassisches Waldland. Der Westerwald, die Eifel, der Hunsrück, der Pfälzer Wald. Rund 42 % der Landesfläche sind Wald, soviel wie in keinem anderen Bundesland in Deutschland. Über 300.000 Privatwaldbesitzer bewirtschaften 221.000 Hektar Wald in Rheinland-Pfalz. Das sind 26 % der Gesamtwaldfläche.
Die Zahl verdeutlicht die Notwendigkeit von freiwilligen, privaten Zusammenschlüssen, die den Kleinprivatwaldbesitzern helfen, ihren Wald wirtschaftlich zu pflegen und zu nutzen. Diese Ziele haben sich die Waldbauvereine als freiwillige Dienstleistungszusammenschlüsse der privaten Waldbesitzer gestellt. Sie bündeln die Interessen der Waldbesitzer – bei voller Wahrung der Eigentumsrechte – und bieten ihren Mitgliedern Informationen und Hilfestellung.
Das Vereinsgebiet der Waldbauvereine ist in der Regel deckungsgleich mit den Kreisgrenzen. Die Waldbauvereine in Rheinland-Pfalz sind anerkannte Zusammenschlüsse nach dem Bundeswaldgesetz. Rund 15.000 Kleinwaldbesitzer sind Mitglied in den 22 Waldbauvereinen. Sie sind in der Abteilung Privatwald-Zusammenschlüsse beim Waldbesitzerverband zusammengefasst. Die Privatwaldbesitzer solcher dem Verband angehörender Zusammenschlüsse sind somit korporativ auch Mitglied des Waldbesitzerverbandes. Alle Mitglieder der Waldbauvereine erhalten die Verbandszeitschrift "Der Waldbesitzer".





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